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Kavalleriecorps

Unter Kavallerie versteht man, zu Pferd kämpfende Gardisten. Der Unterschied von Gardisten der berittenen Infanterie besteht darin, dass diese die Pferde bloß als Transportmittel zwischen den Kampfhandlungen, nicht aber im Kampf selbst einsetzen.

Das Wort Kavallerie wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts dem gleichbedeutenden französischen Wort cavalerie entlehnt, welches wiederum auf das italienische cavalleria zurückgeht. Dies ist eine Ableitung von cavaliere und heißt „Reiter“.

Im Laufe der Geschichte waren Kavallerietruppen wegen ihrer Schnelligkeit und Beweglichkeit hoch geschätzt und wurden bei Erkundungen, Hinhaltetaktiken, Stoßtruppunternehmen sowie Verfolgung und Zermürbung der feindlichen Truppen eingesetzt. In der modernen Armee wurden die Kavallerie und die berittene Infanterie zum Großteil durch motorisierte Einheiten ersetzt.

Heute "kämpfen" sich die Gardisten der Kavallerie u.a. durch den großen Veilchendienstagszug, wobei sie hierbei ausschließlich mit Kamelle für das närrische Volk "bewaffnet" sind. Darüber hinaus wird finden regelmäßig Reitstunden statt, es gibt Ausritte und die Kavallerie nimmt an verschiedenen anderen Reitveranstaltungen teil, wie z.B. dem karnevalistischen Trabrennen auf der Mönchengladbacher Trabrennbahn.

 

 

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